Willkommen

Dies ist die Internetseite der Georg-Friedrich-Einicke-Gesellschaft. 

Die Gesellschaft wurde am 19. Februar 2013 in Göttingen gegründet.

Neben den großen und bekannten Komponisten haben auch heute weitgehend vergessene oder übersehene Komponisten mit ihrem Œvre zum kulturellen Erbe beigetragen. Diese Werke wieder an’s Licht zu holen kann auch das heutige Musikleben bereichern. In der Göttinger Staats- und Universitätsbibliothek ist ein umfangreicher Bestand an Kantaten mitteldeutscher Kleinmeister des 18. Jahrhunderts vorhanden. Diesen und andere Schätze zu heben und bekannt zu machen, ist eine lohnende Aufgabe. Dieses zu befördern soll Aufgabe der Georg-Friedrich-Einicke-Gesellschaft, Göttingen sein. Der Bach-Schüler Georg Friedrich Einicke lebte 1710–1770 und war unter anderem Kantor in Nordhausen.

Aktive Mitglieder verpflichten sich, einmal jährlich an einer Aufführung mitzuwirken, die von der Georg-Friedrich-Einicke-Gesellschaft betrieben wird. Passive Mitglieder unterstützen mit ihrem finanziellen Beitrag die Zwecke der Georg-Friedrich-Einicke-Gesellschaft.

In diesem Jahr wird am die Kantate "Herz und Mund will sich erheben" von Georg-Friedrich Einicke einstudiert und in folgenden Gottesdiensten erklingen:

12. Oktober 2019 um 18.00 Uhr in St. Franziskus, Bovenden

13. Oktober 2019 um 10.00 Uhr in St. Martin, Göttingen-Geismar

Die Kantate ist bestimmt für das Kirchweihfest und besingt in eingängigen, vorklassisch-fröhlichen Chören und Arien die Schönheit des Hauses Gottes.

 

Vorschau auf 2020

Nachdem die Georg-Friedrich-Einicke-Gesellschaft bereits 2017 eine Kantate und 2016 eine Messe von Johann Cyriakus Kieling ediert und aufgeführt hat, ist für das Jahr 2020 mit der Matthäuspassion dieses Komponisten ein großes, abendfüllendes Werk mit drei Konzerten

am 27. März in Göttingen,
am 28. März in Hardegsen und
am 29. März in Stolberg am Harz im Rahmen des 30jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Stolberg am Harz mit Hardegsen geplant.

Aktuell wird die Handschrift, die in der Göttinger Staats- und Universitätsbibliothek liegt, durch den wissenschaftlichen Beirat der Gesellschaft ediert und im digitalen Notensatz verfügbar gemacht.

Geboren in Bennungen, wurde Johann Cyriakus Kieling zuerst ebendort Kantor, dann in Brücken, bevor er 1701 das Kantorat in Stolberg/Harz übernahm. Dort verlieh man ihm 1712 den Titel "Hofkapellmeister". Seine Motetten und Kantaten stehen musikgeschichtlich an der Schwelle zur damals neuen sogenannten "madrigalischen Kantate", die für die Kirchenmusik des 18. Jahrhunderts prägend werden sollte.

Sein umfangreichstes überliefertes Werk ist eine Matthäuspassion. Mit ihrem Wechsel zwischen Evangeliumstexten als Rezitative und Chöre, Chorälen und betrachtenden Arien steht auch sie als modernes Passionsoratorium da - eine Gattung, die ihren Höhepunkt später in J.S. Bachs Matthäuspassion finden sollte. Die Besetzung mit Solisten (SATB), Chorsolisten, vierstimmigem Chor sowie fünfstimmigem Streichensemble und Basso Continuo unterscheidet sich dagegen, ebenso wie die Länge, stark von den späteren Monumentalwerken Bachs. Nichtsdestotrotz ist diese Passion ein historisch wie musikalisch ernst zu nehmendes Werk und ein hochinteressanter Beitrag zum großen Gesamtbild der Musikgeschichte des Mitteldeutschen Raums.

Weitere Informationen finden Sie unter Aktuelles.

Ensemble der GFEG Klosterkirche Mariengarten 2017

 

Aktivitäten im Jahr 2018  

Aktivitäten im Jahr 2017

Aktivitäten im Jahr 2016

Aktivitäten im Jahr 2015

Flyer mit Aufnahmeantrag